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Geschichtsausschuss besucht OV: Konsequenter Lokaljournalismus der einzige Weg

Fast 50 interessierte Zuhörer kamen zum Historischen Nachmittag ins Antoniushaus nach Vechta. Foto: G. Henneberg
Ausschussvorsitzender Dr. Michael Hirschfeld (von links) begrüßte OV-Chefredakteur Ulrich Suffner und Andreas Kathe gemeinsam mit Heimatbund-Geschäftsführerin Gisela Lünnemann. Foto: G. Henneberg
Abschließend zeigte OV-Chefredakteur Ulrich Suffner den Teilnehmern noch die Redaktionsräume der OV. Foto: G. Henneberg

Vechta. Die Verknüpfung von Regionalzeitung und Heimatbund war Thema des Historischen Nachmittags des Heimatbund-Geschichtsausschusses, zu dem sich jetzt fast 50 interessierte Zuhörer im Antoniushaus in Vechta versammelten. Journalist und Historiker Andreas Kathe schilderte die Geschichte der regionalen Zeitungen am Beispiel der Oldenburgischen Volkszeitung (OV). Über Gegenwart und Zukunft des „Blattes“ im sich schnell wandelnden Mediengeschäft sprach OV-Chefredakteur Ulrich Suffner.


Seit den Anfängen des Heimatbundes bestehe die enge Verbindung von Zeitung und Heimatbund, führte der Geschichtsausschuss-Vorsitzende Michael Hirschfeld aus, denn bereits der Aufruf zur Gründung des 100 Jahre alten Vereins stand in der OV.


Die Entwicklung der 1895 gegründeten OV stellte Andreas Kathe vor. Begonnen habe die Geschichte der regionalen Presse schon 1833 mit der Ansiedlung des Druckers Fauvel in Vechta und der Veröffentlichung von Wochenzeitungen ab 1834. War die OV anfangs noch  Sprachrohr der katholischen Zentrumspartei mit Geistlichen als Schriftleitern, wurde sie wie die 1881 in Cloppenburg gegründete Münsterländische Tageszeitung (MT) unter den Nationalsozialisten gleichgeschaltet.


Ab 1949 starteten beide Zeitungen neu als zunächst CDU-nahe Blätter, wobei die OV sogar eine Zeit lang im Nordkreis Cloppenburg Absatz fand. Die deutlichste Verbindung zwischen Zeitung und Heimatbund, so Kathe, seien bis heute die „Heimatblätter“, die der Heimatbund 1920 ins Leben gerufen habe. Seit 1934 gebe es die MT-Beilage „Volkstum und Landschaft“.


Dass diese Heimatbeilagen ein wichtiges Produkt seien, betonte OV-Chefredakteur Suffner. Denn der Lokaljournalismus sei das Pfund, mit dem Regionalzeitungen wuchern können und müssen. Man müsse vor allem durch Menschen, persönliche Geschichten und Meinungsvielfalt punkten. Denn: „Die Menschen wollen nicht morgens in der Zeitung die Meldungen lesen, die sie schon von Facebook oder aus dem Fernsehen kennen.“


„Auf welches Pferd setzen wir in Zukunft“, sei laut Suffner die zentrale Frage: Internetseite und Epaper oder doch soziale Medien und differenziertere Kaufangebote einzelner Artikelbereiche? Die Printversion könne nicht mehr der Schwerpunkt sein, sondern eine passgenaue Bedienung der Interessen der Leser – am besten digital. Großes Vorbild sei hier Norwegen, da die Skandinavier digitaler Technik und der Herausgabe von Daten nicht so skeptisch gegenüberstünden und schon viel weiter seien. Dies spiegele sich in dem starken Anstieg digitaler Abonnements wider, wie der OV-Chef anhand aktueller Statistiken belegte.


Abschließend zeigte Suffner den interessierten Besuchern die Redaktionsräume der OV.