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Jahrbuch 2018

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2. "Plattdütsche Wäken" im Oldenburger Münsterland Riesenerfolg

Im Rahmen der „Plattdütschen Wäken“ wurde im Kindergarten St. Theresia in Ellenstedt der Fingerreim „Fünf kleine Fische“ auf Plattdeutsch eingeübt. Auf dem Foto mit dabei: „Teddy-Platt“ – Mama und Papa. Die beiden Teddys sprechen und verstehen nur Plattdeutsch! Mittig mit der von Alfred Kuhlmann ausgehändigten Urkunde: Kindergartenleiterin Elisabeth Nuxoll. Foto: A. Kuhlmann
Die Grundschule St. Heinrich (Ellenstedt) hat sich mit Morgengebeten und im Rahmen des Musikunterrichts an der „Plattdütschen Wäken“ 2016 beteiligt. Die Urkundenaushändigung an die Schüler/-innen erfolgte durch den „Kring“-Vorsitzenden Alfred Kuhlmann. Ganz rechts mit Urkunde: Schulleiterin Bettina Rösler. Als kleine Geburtstagsüberraschung für den 8-jährigen Anton sangen alle Schüler/-innen spontan das plattdeutsche Geburtstagslied „Taun Geburtsdag väl Glück“! Foto: A. Kuhlmann

„Die zweite Auflage der Plattdeutschen Woche vom 26. September bis zum 02. Oktober war ein großartiger Erfolg.“ Dieses Resümee zieht der Präsident des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland Hans-Georg Knappik. Er dankt besonders allen Akteuren, aber auch dem Vorbereitungsteam mit dem Vorsitzenden des „Plattdütschen Kring“, Alfred Kuhlmann (Ellenstedt), Hildegard Tölke (Lohne), Kerstin Ummen (Sevelten), Josef Moorbrink (Mittelsten Thüle), Erwin Stubbe (Erlte) und Gabriele Henneberg von der Heimatbund-Geschäftsstelle.


Beeindruckt von den Projekten und der Vielfalt der Angebote in der Plattdeutschen Woche zeigt sich auch Alfred Kuhlmann. „Rund 70 Plattdeutsch-Veranstaltungen innerhalb kürzester Zeit zeigen, dass die Muttersprache in unserer Region noch lebendig ist“, so der „Kring“-Vorsitzende. Die Veranstaltung sei eine Werbung für das Plattdeutsche gewesen. Bereits der Start mit einem „Pläseierlicken Vördragsaobend“ mit der Radioredakteurin Ilka Brüggemann sei mit rund 140 Gästen sehr gut angekommen.


Angetan ist der Plattdeutsch-Kenner von einer Plattdeutschen Schreibwerkstatt mit Kindern und Jugendlichen in Mühlen (Gemeinde Steinfeld). Wichtig sei es insgesamt jedoch gewesen, dass sich in den Kindergärten, Schulen, Vereinen und Kirchen mit der plattdeutschen Sprache beschäftigt wurde. Dies sei auch mit kleineren Angeboten gelungen.


Bei dem Erfolg stellt sich zwangsläufig die Frage nach einer dritten Auflage der Plattdeutsch-Woche. „Die Vorbereitung ist mit erheblichem Aufwand verbunden, zumal das Vorbereitungsteam überwiegend ehrenamtlich tätig gewesen ist. Wir werden das Thema in den zuständigen Gremien des Heimatbundes und im ‚Kring‘ besprechen“, so abschließend Alfred Kuhlmann. Er persönlich könne sich eine Neuauflage in 2018 vorstellen.


Impressionen der vielfältigen Veranstaltungen der „Plattdütschen Wäken“ unter www.heimatbund-om.de.