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Akademieabend-Bericht: Leuchttürme in der akademischen Provinz

Berichteten vor voll besetztem Plenum über „Vechtaer Hochschulköpfe“ (v.l.n.r.): Prof. Dr. Karl-Josef Lesch, Dr. Michael Hirschfeld, Franz-Josef Luzak und Dr. Klaus G. Werner.

Äußerst wirkungsvoll und facettenreich war der Beitrag einzelner Vechtaer Professoren zum Kulturleben im Oldenburger Münsterland in der Nachkriegszeit. Das unterstrich jetzt PD Dr. Michael Hirschfeld als Organisator und Moderator des Geschichtsausschuss-Akademieabends. Die Veranstaltung in der Kath. Akademie Stapelfeld widmete sich zum zweiten Mal unter dem Titel „Vechtaer Hochschulköpfe" prägenden Professorenpersönlichkeiten nach dem Zweiten Weltkrieg.


So stellte Dr. Klaus G. Werner den Musikpädagogen Prof. Dr. Felix Oberborbeck als ungemein willensstarke und durchsetzungsfähige Persönlichkeit heraus. Nach Karrierestationen in Weimar und Graz habe Oberborbeck, dem in Vechta eine Straße gewidmet ist, nach seiner Entnazifizierung in Vechta die sprichwörtliche zweite Chance bekommen und auch genutzt. Neben der Ausbildung von Musiklehrern habe er das Kulturleben von Stadt und Region durch Vorträge, Konzerte und „Singefahrten“ stark bereichert.


Ähnlich intensiv identifizierte sich der Kunstprofessor Josef Giesen, der vor 1945 in Bonn und Trier gewirkt hatte, mit Vechta. Er war – wie sein Biograf Franz-Josef Luzak verdeutlichte – ein sehr produktiver Kopf mit vielen Fähigkeiten, von dem zahlreiche Aquarelle in Vechtaer Familien überdauert haben.


Als beliebten Ansprechpartner in existenziellen Fragen kennzeichnete schließlich Prof. Dr. Karl-Josef Lesch den Theologieprofessor Franz Niehaus. Mehr als 50 Interessierte, darunter viele ehemalige Studenten der vorgestellten Professoren, bereicherten mit Anekdoten und Erinnerungen die Diskussion der Beiträge, die ein Stück Bildungs- und Kulturgeschichte Südoldenburgs der 1950er und 1960er Jahre lebendig werden ließen.