Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
Landkreis Cloppenburg Landkreis Vechta

Termine

2018:
27.01. Auftaktveranstaltung "Plattdeutsches Jahr"
10.03. Delegiertentag
10.05.-14.05. Studienfahrt
08.09. Wanderfahrt
12.09. Akademieabend
22.09. Beiratssitzung
03.11. Münsterlandtag
17.11. Studientag
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Satzung

 S A T Z U N G

des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland

 

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Heimatbund für das Oldenburger Münsterland e.V.“. Er hat seinen Sitz in Vechta i. O. und ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2

Aufgabe und Zweck

Der Heimatbund erstreckt seine Tätigkeit vornehmlich auf das Oldenburger Münsterland und betrachtet es als seine besondere Aufgabe, das Verständnis für das Oldenburger Münsterland innerhalb und außerhalb seiner Grenzen zu verbreiten. Er will die Liebe zur Heimat wecken und fördern, die Eigenart des Oldenburger Münsterlandes erforschen, erhalten, weiterentwickeln und die heimatlichen Kulturbelange vertreten.


§ 3

Mitgliedschaft

Mitglieder des Heimatbundes können sein

a)  die Heimatvereine und deren Zusammenschlüsse,

b)  sonstige Vereine sowie Körperschaften des privaten und öffentlichen Rechts,

c)  Ehrenmitglieder,

d)  sonstige Einzelpersonen.

Zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit können Personen, die sich um den Heimatbund und dessen Ziele verdient gemacht haben, durch Beschluss des Delegiertentages mit zwei Drittel Mehrheit ernannt werden.

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

Der Antrag auf Aufnahme erfolgt mündlich oder schriftlich bei einem Vorstandsmitglied. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung entscheidet der Delegiertentag.

 

§ 5

Ausscheiden von Mitgliedern

Der Austritt ist nur zum Schluss eines Rechnungsjahres zulässig. Die Ankündigung muss spätestens drei Monate vor Ablauf des Rechnungsjahres dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

 

§ 6

Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Heimatbund ausgeschlossen werden, wenn es

a)  in grober Weise den Interessen des Heimatbundes zuwiderhandelt,

b) mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Höhe des doppelten Jahresbeitrages im Verzug ist.

Die Ausschließung geschieht auf Beschluss des Vorstandes. Der Beschluss ist schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen. Gegen den Beschluss kann der Ausgeschlossene Beschwerde innerhalb eines Monats einlegen; über die Beschwerde entscheidet der Delegiertentag des Heimatbundes. Die Rechte des Ausgeschlossenen enden mit dem Ausschluss, seine Verpflichtungen mit dem Ende des Geschäftsjahres, in dem der Ausschluss erfolgt.

 

§ 7

Rechte der Mitglieder

Die Rechte der Mitglieder des Heimatbundes richten sich nach den Bestimmungen dieser Satzung.

Die angeschlossenen Vereine und Körperschaften sowie die Ausschüsse des Heimatbundes entsenden je zwei stimmberechtigte Vertreter in den Delegiertentag. Diese Vertreter haben das Recht, an allen Beratungen, Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen.

Die Einzelmitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Heimatbundes teilzunehmen und in allen sie betreffenden Fragen informiert und angehört zu werden. Sie können bis zu 30 stimmberechtigte Vertreter in den Delegiertentag entsenden.

 

§ 8

Organe des Heimatbundes

Die Organe des Heimatbundes sind

a)  der Vorstand

b)  der Beirat

c)  der Delegiertentag

 

§ 9

Der Vorstand

Der Vorstand führt die Geschäfte unter Beachtung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen. Die Vorstandsmitglieder verwalten ihr Amt ehrenamtlich.

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich zusammen aus

a)  dem Präsidenten,

b)  seinem Stellvertreter (dem Vizepräsidenten),

c)  dem Geschäftsführer.

Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. Im Innenverhältnis ist der Geschäftsführer dem Verein gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des Präsidenten oder des Vizepräsidenten auszuüben. Der Verhinderungsfall ist nicht nachzuweisen.

Dem erweiterten Vorstand gehören weiter an

d)  der Schriftführer,

e)  der Schatzmeister,

f)  der Direktor des Museumsdorfes als Beisitzer,

g)  ein(e) Vertreter(in) der Heimatbibliothek, der/die vom Vorstand benannt wird,

h)  ein Vertreter des Landkreises Cloppenburg als Beisitzer,

i)  ein Vertreter des Landkreises Vechta als Beisitzer


Die Amtszeit des Gesamtvorstandes beträgt vier Jahre; er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

Der Vorsitz soll möglichst zwischen einem Mitglied aus dem Landkreis Cloppenburg und dem Landkreis Vechta wechseln.

Die kraft ihres Amtes zu Vorstandsmitgliedern berufenen Beisitzer sind für ein weiteres Vorstandsamt zusätzlich wählbar.

Der Vorstand kann durch Beschluss des Delegiertentages zur Wahrnehmung satzungsmäßiger Aufgaben für einen die jeweilige Walperiode nicht überschreitenden Zeitraum um zwei weitere Beisitzer ergänzt werden.

Scheidet eines der zu a) – e) genannten Vorstandsmitglieder oder einer der weiteren Beisitzer (s. vorstehenden Absatz) vor Ablauf der Amtszeit aus, so kann der Gesamtvorstand für die Zeit bis zum nächsten ordentlichen Delegiertentag entweder ein Ersatzmitglied wählen oder durch Beschluss verschiedene Vorstandsämter in einer Person vereinigen. Der Delegiertentag hat dann für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger zu wählen. Wird ein bereits dem Vorstand zugehörendes Mitglied gewählt, ist der Vorstand für die laufende Amtsperiode satzungsgemäß zu vervollständigen.

Die Mitgliedschaft der kraft Amtes und der von den Landkreisen berufenen Vorstandsmitglieder endet mit dem Ausscheiden aus dem Amt, das zur Berufung geführt hat oder mit dem Ablauf der Kommunalwahlperiode. Sie gehören dem Vorstand jedoch noch so lange an, bis ein Nachfolger bestellt ist.

 

§ 10

Der Beirat

Der Beirat unterstützt den Vorstand; er hat planende und beratende Aufgaben. Er kann Auskunft vom Vorstand über Angelegenheiten des Heimatbundes und über Vorgänge der Geschäftsführung und Verwaltung verlangen.

Der Beirat besteht aus

a)  den Vorsitzenden der dem Heimatbund angeschlossenen Heimatvereine und deren  Zusammenschlüsse,

b)  den Leitern der Ausschüsse des Heimatbundes,

c)  den Ehrenmitgliedern,

d)  den vom Delegiertentag gewählten Mitgliedern.

Die Mitglieder des Beirats üben ihr Amt ehrenamtlich aus.


§ 11

Der Delegiertentag

Der Delegiertentag übt durch Beschlussfassung die Rechte aus, die den Mitgliedern nach der Satzung zustehen.

Der Beschlussfassung des Delegiertentages unterliegen

a)  Wahl des Vorstandes und der Mitglieder des Beirates,

b)  Entgegennahme des Jahresberichtes,

c)  Aufstellung des Haushaltes,

d)  Festsetzung des Beitrages,

e)  Wahl der Rechnungsprüfer,

f)  Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes,

g)  Entscheidung über Beschwerden,

h)  Änderung der Satzung,

i)  Auflösung des Heimatbundes.

Weiter kann der Delegiertentag

a)  über besondere Einrichtungen, ihre Organisation und Verwaltung nähere Bestimmungen treffen,

b)  für bestimmte Aufgaben Ausschüsse einsetzen,

c)  für einzelne Orte oder Bezirke Vertrauenspersonen einsetzen.

Auf dem Delegiertentag sind stimmberechtigt

a)  je zwei Vertreter der angeschlossenen Vereine und Körperschaften,

b)  die Leiter und Vertreter der Ausschüsse des Heimatbundes,

c)  die Mitglieder des Vorstandes,

d)  die Ehrenmitglieder,

e)  die vom Delegiertentag gewählten Mitglieder des Beirates,

f)  die Vertreter der Einzelmitglieder entsprechend den Bestimmungen dieser Satzung.

Alle Abstimmungen finden durch Zuruf statt, sofern nicht eine schriftliche Abstimmung von einem Viertel der anwesenden Delegierten verlangt wird. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungsänderungen und die Auflösung des Heimatbundes können nur mit einer Stimmenmehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder des Delegiertentages beschlossen werden.

Der ordentliche Delegiertentag ist alljährlich möglichst Ende April durch den Vorstand unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Ein außerordentlicher Delegiertentag ist einzuberufen, wenn die Mehrheit des Vorstandes oder mindestens zwanzig stimmberechtigte Vertreter die Einberufung unter Angabe der Gründe beim Vorsitzenden beantragen. Bei außerordentlichen Delegiertentagen ist den Mitgliedern mindestens zehn Tage vorher Ort, Zeit und Tagesordnung mitzuteilen.

Über Gegenstände und Vorgänge, deren Behandlung in der Tagesordnung nicht aufgenommen ist, können nur Beschlüsse gefasst werden, wenn es der Delegiertentag mit einfacher Stimmenmehrheit beschließt. Beschlüsse über Änderungen der Satzung oder die Auflösung des Heimatbundes können in einem solchen Fall nicht gefasst werden.

Über die Versammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Der Delegiertentag findet abwechselnd an einem Ort der Kreise Vechta und Cloppenburg statt.

 

§ 12

Gesamtveranstaltungen

Der Heimatbund veranstaltet alljährlich in seiner Gesamtheit

a)  einen Münsterlandtag,

b)  eine Wanderfahrt,

c)  eine Studienfahrt.

Der Münsterlandtag findet alljährlich in der zweiten Jahreshälfte statt. Er wird abwechselnd nach einem Orte der Kreise Vechta und Cloppenburg einberufen. Die Vorbereitung obliegt dem Vorstand in Zusammenarbeit mit den örtlichen Mitgliedern des Heimatbundes.

Die Wanderfahrt und die Studienfahrt finden im Sommer statt. Die Vorbereitung übernimmt der Vorstand.

Außerordentliche Gesamtveranstaltungen werden auf Beschluss des Delegiertentages bei besonderen Anlässen abgehalten.

 

§ 13

Mitgliederbeiträge, Vereinsvermögen

Der von den Mitgliedern zu zahlende Jahresbeitrag wird vom Delegiertentag festgesetzt. Bedürftigen Mitgliedern kann der Vorstand für eine begrenzte Zeit auf Antrag die Beitragszahlung erlassen. Für die Einziehung der Beiträge ist der Schatzmeister verantwortlich. Sonderzuwendungen sind bestimmungsgemäß zu verwenden.

 

§ 14

Das Rechnungsjahr

Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

Mitgliedern des Delegiertentages ist auf Wunsch Einblick in die Rechnungsablage zu gewähren.

 

§ 15

Gemeinnützigkeit

Der Heimatbund dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnungen vom 24.12.1953. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Heimatbundes. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Heimatbundes nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Heimatbundes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 16

Auflösung

Der Heimatbund kann nur durch Beschluss des Delegiertentages aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen zu gleichen Teilen an den Landkreis Vechta und den Landkreis Cloppenburg. Diese haben es unmittelbar und ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden.

 

§ 17

Die Satzung ist am 26. April 1975 beschlossen und am 9. April 1988 und am 2. März 2013 geändert worden.