Das aktuelle Jahrbuch - für Jeden etwas Interessantes dabei!
Seite aufrufen
Informationen und Weiterleitung zum Schulportal OM
Seite aufrufenDie so betiltete Zeichnung von Peter Bernhard von Smiedtz befindet sich zur Zeit als Leihgabe der Heimatbibliothek Oldenburger Münsterland (Standort K 265) im Emslandmuseum Schloß Clemenswerth. Unter dem Titel "Hunderter Hände Arbeit" thematisiert dieses in seiner Jubiläums- und Sonderausstellung vom 21.04. bis zum 31.01.2012 zum 275. Jahr der Grundsteinlegung des Schlosses insbesondere sozialgeschichtliche Aspekte rund um die Entstehung des repräsentativen Jagdschlosses für den Kurfürsten von Köln, Clemens August I. und dessen adliges Gefolge. Der Bau des Schlosses in den abgelegenen Wäldern des Hümmlings stellt eine logistischer Meisterleistung dar, insbesondere was den Transport von Baumaterialien, also auch von Ziegelsteinen, anbelangte. Unsere als solche seltene Zeichnung von einer Ende des 17. Jahrhunderts entstandenen Ziegelei dient in der Ausstellung als Beispiel, wie eine solche im Niederstift Münster zur Zeit der Entstehung des Schlosses ausgesehen hat.
"Sommer 1914 in Südoldenburg: Begeisterung oder Ernüchterung?" - unter diesem Titel findet zur Zeit ein historisches Seminar der Universität Vechta in der Heimatbibliothek Oldenburger Münsterland (Seminarraum) in Vechta statt. Unter der Leitung von Frau Dr. des. Maria Hermes setzen sich die Studentinnen und Studenten vor allem mit den archivierten Ausgaben der Oldenburgischen Volkszeitung auseinander, um u.a. folgende Fragestellungen zu bearbeiten:
Welche Belege gibt es für eine angebliche Massenbegeisterung der deutschen Bevölkerung zu Beginn des Ersten Weltkriegs in den damaligen Ausgaben der Oldenburgischen Volkszeitung und wie sind diese zu bewerten?
Bei der Auswertung der Text- und Bildquellen lernen die Seminarteilnehmer methodische Verfahren historischer Quellenanalyse. Darüberhinaus ist aber natürlich ein wichtiges Ziel auch die Untersuchung der Regionalgeschichte im August 1914.
Das Seminar findet an mehreren Freitagen des Wintersemesters 2011/12 im Seminarraum der Heimatbibliothek statt.
Oktober 2011. Auf Initiative des Heimatvereins Vechta veranstaltet die Heimatbibliothek gemeinsam mit den anderen im Alten Rathaus Vechta ansässigen Einrichtungen (Andreas-Romberg-Gesellschaft e.V., Rolf-Brinkmann-Gesellschaft e.V. und Tourist-Info Nordkreis Vechta e.V.) am 09.10.2011 von 14 bis 18 Uhr einen "Tag der offenen Tür".
Im Rahmen einer kleinen Ausstellung wird die Heimatbibliothek das vor kurzem im Bestand entdeckte Herbarium von 1876 präsentieren, das seinerzeit von Heinrich Hackmann angelegt worden war. Wie Nachforschungen im Offizialatsarchiv Vechta und im Archiv der Universität Vechta ergeben haben, absolvierte der 1860 geborene Hackmann am Lehrerseminar Vechta eine Ausbildung zum Volksschullehrer und hatte in diesem Zusammenhang das Herbarium geschaffen. Aus diesem Grunde steht die Ausstellung unter dem Titel "Naturkunde am Lehrerseminar Vechta in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - das neu entdeckte Herbarium des Vechtaer Seminaristen Heinrich Hackmann (1860-1936)". Auch nach dem "Tag der offenen Tür" wird sie bis zum 28.10. während der Öffnungszeiten der Heimatbibliothek (Mi. und Fr., 14 bis 18 Uhr) zu besichtigen sein.
Außerdem ist eine Präsentation der Fotogruppe der Heimatbibliothek am 09.10. zu sehen, die die bereits zu guten Teilen digitalisierten Bildbestände der Heimatbibliothek zeigt.
Und natürlich haben auch die anderen Ausrichter des "Tags der offenen Tür" (siehe oben) ein vielfältiges Programm zu bieten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem unten herunterladbaren Einladungsfaltblatt.
Juli 2011. Ein besonders schöner Fund ist Bibliotheksleiterin Ingrid Arp bei der Durchsicht der noch nicht katalogisierten Beständen ins Netz gegangen: Ein altes Herbarium aus dem Jahre 1876. Gemeinsam mit Franz Hericks, dem Vorsitzenden des Naturkundeausschusses im Heimatbund, unterzog Ingrid Arp das Büchlein ein ersten Sichtung bevor es zur konservatorischen Behandlung zur Universität Osnabrück gebracht wurde.
Näheres dazu lesen Sie hier.

März 2011: Etwa 70 großformatige Fotografien von Weihnachtskrippen aus der Region überließen im März 2011 die Oldenburger Photo-Amateure (O.P.A.) der Heimatbilbiothek Oldenburger Münsterland. Die Fotos stammen von Krippen aus 22 Städten im Oldenburger Land, von Oldenburg im Norden bis Steinfeld im Süden, Friesoythe im Westen bis Goldenstedt im Osten.
Enstanden sind die Bilder ursprünglich für eine Ausstellung, die von der Oldenburgischen Landschaft angeregt worden war und in Vechta und Cloppenburg ehemals zu sehen gewesen ist. Dafür hatten sich fünf bis sechs Mitglieder der O.P.A., der seit 1986 bestehenden und eng mit der Volkshochschule Oldenburg zusammenarbeitenden Fotogruppe, aufgemacht, um Krippen in verschiedenen Kirchen der Region aufzunehmen.
Dr. Dieter Borowski erinnerte sich bei der Übergabe an die nicht ganz einfachen Bedingungen für die noch analgog gegertigten Aufnahmen: Die "Saison" für die Aufnahme der Bilder sei sehr kurz gewesen, da die Krippen mit "voller Besetzung" nur für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum im Jahr in den Kirchen zu sehen seien und man die Bilder aufnehmen müsse, ehe natürliche Dekorationen wie Blumen und Pflanzen welk und unansehnlich geworden seien. Auch die in den Kirchen oft herrschende Dunkelheit hätte die Arbeiten nicht gerade erleichtert.
Dennoch hat sich die Mühe gelohnt: Entstanden sind wunderschöne und ausdrucksstarke Aufnahmen gesamter Krippen wie auch einzelner Figuren und Details in Großaufnahme, deren Erhalt sich unbedingt lohnt. Wegen mangelnden Platzes in Folge eines Umzugs haben sich die Oldenburger Photo-Amateure von diesem Schatz trennen müssen. Die Heimatbibliothek ist dank dieser Gabe nun um einen Schatz reicher.