Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
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Aktuelles

VielSeitig: Die Vechtaer Bibliothekspromenade geht in die Neuauflage

Das Logo der Aktionswoche

Sonntag, 23. April 2017 und Freitag, 28. April 2017,

jeweils ab 15.00 Uhr:

 

Unsere Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land zum Welttag des Buches (22. bis 30. April 2017):

In zwei Bibliothekspromenaden zu vier Vechtaer Bibliotheken zeigen wir wieder, wie vielseitig die Vechtaer Bildungslandschaft ist, von denen die Bibliotheken ein wichtiger Teil sind. Lesen ist ein Erlebnis, bedeutet Entspannung, regt die Fantasie an, eröffnet neue Welten und bedeutet eben nicht zuletzt Wissen und Bildung. Den Zugang zu einem möglichst umfangreichen Leseangebot eröffnen Ihnen die Bibliotheken. Um daran zu erinnern, wird jährlich am 23. April der von der UNESCO ins Leben gerufene ‚Welttag des Buches‘ gefeiert, den die ‚Aktionswoche‘ mit ihren Veranstaltungen zum Anlass nimmt.

Begleitet werden Sie auf den beiden Bibliothekspromenaden von der Gästeführerin Tessa Gaebe (Bild unten), die ihren Roten Faden um Vechta als Tatort und die aus der Feder des früheren evangelischen Pastors Jörg Schlüter stammenden Vechtaer Krimis („Zingulum“ u.a.) spinnt. In der Heimatbibliothek und im Offizialatsarchiv mit ihren regionalhistorischen Sammlungen erfahren Sie dann zum Beispiel, was in Vechta mit den Tätern aus den Krimis nun schon über den Verlauf mehrerer Jahrhunderte geschieht, da Vechta über eine lange Tradition als Strafvollzugsstandort verfügt – denn das spiegelt sich auch in deren bibliothekarischen Sammlungen wider.

In diesem Jahr präsentieren sich die Einrichtungen in einer neuen Konstellation:

 

Teil I: Heimatbibliothek OM und KÖB St. Georg:

Im ersten Teil der Bibliothekspromenade am Sonntag, den 23. April 2017, werden die Heimatbibliothek für das Oldenburger Münsterland und die Katholische Öffentliche Bibliothek bei St. Georg besucht. Beginn der Führung ist 15.00 Uhr. Die Gästeführerin erwartet Sie kurz vor Beginn der Führung vor dem Alten Rathaus Vechta (Bürgermeister-Kühling-Platz 3), in dem die Heimatbibliothek untergebracht ist, die zuerst besichtigt wird. Von dort geht es weiter zur nahegelegenen Katholischen Öffentlichen Bibliothek bei St. Georg (Große Str. 34), wo Sie neben einer weiteren Bibliotheksführung auch Kaffee und Kuchen erwarten. (Anmeldeschluß: 21. April 2017)

Teil II: Offizialatsarchiv und Universitätsbibliothek:

Im zweiten Teil der Bibliothekspromenade am Freitag, den 28. April 2017, werden die Universitätsbibliothek (Driverstr. 26) und das Offizialatsarchiv Vechta (Karmeliterweg 4) besucht. Beginn dieser Führung ist ebenfalls 15.00 Uhr. Diesmal erwartet Sie die Gästeführerin vor dem Eingang der Universitätsbibliothek, die zuerst besichtigt wird. Nach dieser Bibliotheksführung geht es weiter zum Offzialatsarchiv. Da der Weg gute 2 km beträgt, können Sie ihn alternativ mit dem eigenen Fahrrad oder PKW zurücklegen. Die Radfahrer werden von der Gästeführerin begleitet. Für PKW-Fahrer stehen an beiden Einrichtungen Parkplätze zur Verfügung. Bei diesem Teil der Bibliothekspromenade erwarten Sie im Offizialatsarchiv neben einer weiteren Führung auch Kaffee und Kuchen. (Anmeldeschluß: 26. April 2017)

Beide Führungen dauern etwa bis 17.30 Uhr, kosten jeweils 4,00 Euro pro Person und können einzeln gebucht werden.

Da die Teilnehmerzahl für beide Veranstaltungen begrenzt ist, bitten wir jeweils um Voranmeldung bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta e.V. (04441/858612 bzw. info@nordkreis-vechta.de), für Teil I bis zum 21. April, für Teil II bis zum 26. April 2017.


Tatort Vechta: Sonntägliche Bibliothekspromenade zur Heimatbibliothek und zum Offizialatsarchiv in Vechta als Auftakt zum 'Tag der Bibliotheken'

Gästeführerin Tessa Gaebe führt Sie zu den Vechtaer Bibliotheken (Foto: Wilkens)

Als Auftakt zum ‚Tag der Bibliotheken‘, der seit 1995 jährlich am 24. Oktober begangen wird, gibt es Sonntag, den 23. Oktober 2016 ab 15.00 Uhr in Vechta wieder eine Bibliothekspromenade. Ziel dieser Gästeführung sind die Heimatbibliothek für das Oldenburger Münsterland und das Offizialatsarchiv Vechta. In beiden Einrichtungen erhalten Sie von den Mitarbeitern vor Ort Informationen und Einblicke in die Geschichte und die Bestände ihrer Einrichtungen und über deren Nutzungsmöglichkeiten. Ausgangspunkt der Führung ist die Heimatbibliothek im Alten Rathaus der Stadt Vechta am Bürgermeister-Kühling-Platz 3. Dort begrüßt Sie um 15.00 Uhr Gästeführerin Tessa Gaebe. Nach einer Besichtigung der Bibliothek geht es von dort aus weiter zum Offizialatsarchiv Vechta im Karmeliterweg 4. Dort erwarten Sie neben einer weiteren Führung durch das Archiv auch Kaffee und Kuchen und Informationen über die weiteren Vechtaer Bibliotheken, die Sie an diesem Sonntag nicht besichtigen können. Die gesamte Führung dauert gut zwei Stunden und kostet 3,00 Euro pro Person. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, wird um eine Voranmeldung bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta e.V. (04441-858612) gebeten, wo Sie auch weitere Informationen erhalten können.

Den roten Faden spinnt Tessa Gabe bei ihrer Bibliothekspromenade um Vechta als Tatort und die aus der Feder des früheren evangelischen Pastors Jörg Schlüter stammenden Vechtaer Krimis. In der Heimatbibliothek und im Offizialatsarchiv mit ihren regionalhistorischen Sammlungen erfahren Sie dann zum Beispiel, was in Vechta mit Kriminellen nun schon über den Verlauf mehrerer Jahrhunderte geschieht, da Vechta über eine lange Tradition als Strafvollzugsstandort verfügt. Und das spiegelt sich auch in den Sammlungen der zu besuchenden Einrichtungen.

Schülerprojekt des Kollegs St. Thomas im Rahmen der Projektwoche '800 Jahre Dominikaner - Denkanstöße' zum Gründungsjubiläum des Dominikanerordens zu Besuch in der Heimatbibliothek

Peter Landwehr mit seiner Projektgruppe beim Recherchieren in der Heimatbibliothek (Foto: Heimatbibliothek)

September 2016. Das Vechtaer Gymnasium Kolleg St. Thomas veranstaltet zum 800-jährigen Gründungsjubiläum des Dominikanerordens, des Gründers der Schule, vom 12. bis 16. September 2016 eine Projektwoche, in der sich die Schüler in Arbeitsgruppen mit verschiedensten Themen rund um den Orden, dessen Geschichte und dessen Auftrag beschäftigen können.

Das Projekt „Jugendarbeit unter dem Dach der Dominikaner nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute“, veranstaltet von den Lehrern Peter Landwehr und M. Schaffrin, beschäftigt sich mit der Pfadfindergruppe (DPSG, Stamm Füchtel), der Messdienergruppe des Internats und dem Schulsportverein (DJK Füchtel). Quelle für die Recherchen der Schüler sind vor allem die zeitgenössischen Ausgaben der Oldenburgischen Volkszeitung. Hieraus sollen die Schüler Daten, Informationen und Bildmaterial über die genannten Einrichtungen zusammentragen und auswerten. Für die älteren Zeitungsausgaben greifen die Schüler auf die Originalzeitungen im Zeitungsarchiv der Heimatbibliothek zu und können hier weitere Materialien zur Geschichte des Thomaskollegs einsehen.

Die Ergebnisse des Projekts der Schüler vom Kolleg St. Thomas (Foto: Peter Landwehr)

Ein weiterer Teil der Schüler des Projekts recherchiert in den jüngeren, seitens der ‚Oldenburgischen Volkszeitung Druckerei und Verlag‘ digital zur Verfügung gestellten Ausgaben. Parallel zu den Recherchen führen die Schüler Interviews mit Zeitzeugen zu ihrem Thema.

Die Ergebnisse ihrer einwöchigen Recherchearbeiten haben die Schüler auf einer Stellwand am 16. September 2016 im Rahmen eines Schülerfestes im Kolleg St. Thomas präsentiert.

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? - Diese Fragen lockten zahlreiche Besucher ins 'Alte Rathaus' der Stadt Vechta

Historiker und Archivar Peter Sieve stellt die Bände 17 und 18 der 'Roten Reihe' vor (Foto: Heimatbibliothek)

Die Frage nach der eigenen Identität ist oft - und häufig um so mehr, je älter man wird - mit der nach den eigenen Vorfahren verknüpft. Die Suche nach diesen treibt viele Menschen um. Der Familienkundliche Arbeitskreis des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland unter dem Vorsitz von Dr. Josef Mählmann hat es sich darum unter anderem zur Aufgabe gemacht, mit seiner 'Roten (Buch-)Reihe' wichtige genealogische Quellen für die Region des Oldenburger Münsterlandes zu erschließen. Achtzehn Bände liegen in der Reihe bereits vor.

Die Heimatbibliothek, die auch familienkundliche Literatur für das Oldenburger Münsterland sammelt, hat die von der Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft jährlich organisierte 'Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land zum Welttag des Buches' (23. bis 30. April 2016) genutzt, um die beiden zuletzt erschienenen Bände der 'Roten Reihe', den "Status Animarum des Amtes Vechta von 1749/50" (Cloppenburg 2012, Bd. 17) und den "Status Animarum des Amtes Cloppenburg von 1749/50" (Cloppenburg 2015, Bd. 18) in einem Vortrag von Mitherausgeber Peter Sieve im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses am 27. April 2016 ab 18.00 Uhr vorzustellen. Ergänzend hat Dr. Josef Mählmann die Gelegenheit genutzt, um aus der Arbeit des Familienkundlichen Arbeitskreises zu berichten.

Die 'Seelenstandsregister' seien das Ergebnis einer auf Anordnung des Generalvikariats angefertigten Volkszählung, erläuterte Peter Sieve, deren Zweck es gewesen sei, den Stand der Seelsorge im Bistum Münster zu dokumentieren. Transkribiert und mit einem Namensindex versehen wurden die Listen, die als Originale im Bistumsarchiv Münster verwahrt werden, von Ludger Kock aus Bethen - das waren Namen von etwa 35.000 Personen für die zwei vorliegenden Editionsbände, also für beide Ämter, deren Zusammensetzung für den benannten Zeitraum Peter Sieve kurz erläuterte. Sieve selbst hat die lateinischen Begriffe und Passagen aus den Quellen übersetzt, die Abschriften mit Erläuterungen versehen und die Daten für den Druck vorbereitet. Das sei eine enorme Arbeit gewesen, doch die Mühe sei es Wert gewesen: Die 'Seelenstandsregister' sind eine wichtige Ergänzung zu den Familienbüchern, weil sie im Gegensatz zu diesen nicht nur die Namen als Eintrag zum entsprechenden Ereignis, also Taufe, Trauung und Tod, enthalten, sondern auch Informationen über den sozialen Status der Personen und die genauen Familienzusammenhänge, die sonst oft nur mühsam zu rekonstruieren seien. Er erläuterte dies an Beispielen aus den Büchern, ebenso die weiteren Verwendungsmöglichkeiten für verschiedene Forschungsbereiche, zuletzt auch für die Namensforschung, für die es noch keine Studien über die Ämter Vechta und Cloppenburg für diese Zeit gäbe.

Dr. Josef Mählmann erläutert die Vorteile des Familienkunde-Portals 'FAK-OM' (Foto: Heimatbibliothek)

Dr. Josef Mählmann stellte im Anschluss vor allem das Online-Portal des Familienkundlichen Arbeitskreises im Oldenburger Münsterland vor (http://www.fak-om.de/). Auf diesem Portal könnten die Mitglieder des Arbeitskreises ihre erarbeiteten Daten einsenden, damit sie auch anderen Familienforschern zur Verfügung stünden - das seien derzeit etwa 570.000 Datensätze. Das Portal gewährleiste damit eine langfristige Sicherung der eigenen Forschungsergebnisse über das Internet und biete vielfältige Recherchemöglichkeiten. Zur Nutzung von Portal mit Datenbank erhalte man gegen einen Jahresbeitrag in Höhe von 25,00 Euro eine Benutzerkennung, mit der man bequem von Zuhause aus recherchieren und sich so auch mit anderen Familienforschern der Region austauschen könne. Dr. Mählmann verwies auch auf ähnliche Angebote benachbarter Arbeitskreise wie z.B. der für das Oldenburger Münsterland auch sehr relevanten 'Auswandererdatenbank' der Oldenburger Gesellschaft für Familienkunde (http://www.auswanderer-oldenburg.de/).

Im Anschluss an diese beiden Vorträge nutzten die Besucher noch die Möglichkeit, sich über die Bestände der Heimatbibliothek im 'Alten Rathaus' zu informieren.

Weitere Informationen über die vorgestellten Angebote (die Publikationen der Roten Reihe, die Arbeit des Familienkundlichen Arbeitskreises samt Kontaktinformationen, Nutzung und Bestände der Heimatbibliothek samt Öffnungszeiten und Kontaktdaten) finden Sie in den entsprechenden Rubriken der besuchten Seite des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland.

Unsere Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land zum Welttag des Buches

Das Logo der Aktionswoche nach einem Plakatentwurf von Anne Prellberg

Buchvorstellung

Die Volkszählung in den Ämtern Vechta und Cloppenburg in den Jahren 1749/50: Vorstellung der Edition einer bedeutenden familienkundlichen Quelle

Die „Seelenregister“ sind als neueste Bände der "Roten Reihe" (Bde. 17 u. 18) des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland erschienen. Historiker und Archivar Peter Sieve gibt als Mitherausgeber Einblicke in die Entstehung der Edition und ihre Bedeutung im Rahmen familienkundlicher Forschungen. Dr. Josef Mählmann als Vorsitzender des familienkundlichen Arbeitskreises im Heimatbund OM berichtet außerdem über die Tätigkeit des Arbeitsausschusses. Im Anschluss an die Veranstaltung sind die Besucher herzlich auf ein Erfrischungsgetränk in die Heimatbibliothek geladen.

27. April 2016 ab 18.00 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses Vechta

Vechtaer Bibliotheks-Promenade (Gästeführung)

Bibliotheks-Promenade, Teil II: Heimatbibliothek für das Oldenburger Münsterland und Universitätsbibliothek

Die Vechtaer Bibliothekspromenade ist ein gemeinschaftliches Projekt der Vechtaer Bibliotheken sowie der Tourist Information Nordkreis Vechta e.V. In einer Gästeführung in zwei Teilen wird das vielfältige Bibliotheksangebot Vechtas vorgestellt. Teil I führt Sie am 25.04.2016 (ab 16 Uhr) in die Bibliothek des Offizialatsarchivs Vechta und die KÖB St. Georg, Teil II am 28.04.2016 (ab 16 Uhr) in die Universitätsbibliothek Vechta sowie die Heimatbibliothek für das Oldenburger Münsterland. Treffpunkt für beide Führungen ist jeweils die Klosterkirche Vechta. Das Rahmenprogramm, bei dem es um Vechta als Tatort geht, gestaltet die junge Gästeführerin Tessa Gaebe.

Da die Teilnehmerzahl jeweils begrenzt ist, bitten wir für beide Führungen bis zum 22. bzw. 26.04.2016 um Voranmeldung bei der Tourist Information Nordkreis Vechta e.V. (04441/858612 bzw. info@nordkreis-vechta.de).

28. April 2016, Treffpunkt 16.00 Uhr an der Klosterkirche Vechta

 

Die komplette Veranstaltungsübersicht zur Aktionswoche finden Sie unter: http://www.bibliotheken-oldenburger-land.de/

Digitale Fotosammlung Heimatbundarchiv-OV-Zurborg

Heinz Zurborg
(Foto: Heimatverein Lohne)

Das Lebenswerk von OV-Bildreporter Heinz Zurborg (1930-2011) als digitales Fotoarchiv in der Heimatbibliothek:

Sept. 2015: Die umfangreiche Fotonegativsammlung von Heinz Zurborg kam Anfang 2013 in die Heimatbibliothek. Sie bestand bis dahin aus etwas über 60 Din-A4-Aktenordnern mit darin abgehefteten Fotonegativstreifen und einer selbstgeschriebenen Datenbank mit den wichtigsten Informationen zu den Aufnahmen. Angekauft worden war die Sammlung für den Heimatbund auf Initiative der Stadt Vechta mit finanzieller Unterstützung der Kommunen des Landkreises Vechta und des Landkreises Cloppenburg mit der Zielsetzung, sie für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Das schloss in den Augen aller Beteiligten von Beginn an das Ziel der Digitalisierung mit ein.
Mit weiterer finanzieller Unterstützung verschiedener Stiftungen konnte das Projekt mit Hilfe eines Unternehmens für digitale Archivierung umgesetzt werden: Die Sammlung, bestehend aus an die 350.000 Einzelnegativen, wurde eingescannt, die Negative konvertiert und die Dateien indexiert. Als Ergebnis liegt in der Heimatbibliothek nun ein hochwertiges digitales Fotoarchiv vor, das in seiner Struktur weiterhin dem Original-Fotonegativarchiv entspricht, bei dem die erläuternden Bildinformationen jedoch zusätzlich mit den einzelnen Bilddateien verknüpft wurden, so dass im gesamten Bildarchiv nun wie in einer Datenbank direkt nach Suchworten wie Ort, Jahr, Personennamen und Themen recherchiert werden kann. Als Suchergebnisse sind die Bilddateien direkt am Bildschirm einsehbar.
Einer der Bildschätze aus dem Heimatbundarchiv-OV-Zurborg: Bundespräsident Heinrich Lübke bei der feierlichen Wiedereinweihung des Quatmannshofes im Museumsdorf Cloppenburg 1962

Die Aufnahmen sind in der über 40 Jahre währenden Tätigkeit von Heinz Zurborg als Bildreporter der Oldenburgischen Volkszeitung entstanden, das Archiv umfasst dementsprechend Aufnahmen aus den Jahren 1952-1995 aus dem gesamten Oldenburger Münsterland mit Schwerpunkt im Landkreis Vechta sowie den angrenzenden Gebieten. Abgebildet sind viele wichtige offizielle Anlässe, öffentliche Veranstaltungen, Einweihungen von Bauwerken, Orts- und Landschaftsaufnahmen und vieles mehr – Bildmaterial, das für die Tagespresse von Bedeutung war, wobei lange nicht jede Aufnahme aus der Sammlung auch darin veröffentlicht wurde. Es sind also viele Bildschätze, oft ganze Bildserien zu einem Anlass zu entdecken, die für die regionale Geschichte der Region von Bedeutung sind und das regionale Gedächtnis wach halten.

Das gesamte ‚Heimatbundarchiv-OV-Zurborg‘ ist in der Heimatbibliothek einsehbar, einzelne Bilder können unter Anerkennung der Nutzungsbestimmungen erworben werden. Wir erteilen Ihnen gern nähere Auskunft.

Die Kommunen des Landkreises Vechta sowie der Landkreis Cloppenburg verfügen über die jeweiligen Teile des Archivs, die die Aufnahmen ihrer jeweiligen Kommune beinhalten. Diese Teilarchive sind auch dort oder bei den jeweiligen Heimatvereinen einsehbar.


Weitere Informationen entnehmen Sie unserem Informationsflyer HIER.

Feldpostkartensammlung an die Heimatbibliothek übergeben

April 2015: Passend zum Gedenken an den vor einhundert Jahren herrschenden Weltkrieg hat Frau Maria Ewest-Moormann aus Vechta eine umfangreiche Postkartensammlung, zum Großteil Feldpostkarten, an die Heimatbibliothek übergeben. Die Karten stammen aus dem Hause eines Verwandten, berichtete sie. Adressat der Karten seien der Viehhändler Gerhard Rump (1868-1940) und dessen Familie in Lastrup gewesen. Gut zwei Drittel, 115 der insgesamt 172 Postkarten umfassenden Sammlung stammen aus den Kriegsjahren 1914-1918, der größte Teil aus dem Jahr 1916 (allein 46 Stück). Bei dem verbleibenden Drittel handelt es sich teils um Feldpostkarten, teils um Karten aus der Kriegszeit, die von weiblichen Personen, wohl Angehörigen, innerhalb Deutschlands an die Familie Rump geschickt wurden, teils aber auch um Karten aus der Zeit vor und nach dem Krieg. Leider ist ein Teil der Karten nicht mehr datierbar, weil die Briefmarken mit dem Poststempel herausgeschnitten wurden.

Hier eine Auswahl der Felpostkartenmotive:

Autor Ludger Riemann übergibt sein neues Buch über Vechta der Heimatbibliothek

Autor Ludger Riemann übergibt sein Werk der Heimatbibliothek
Foto: Arp

November 2014: Das in ganz Vechta mit großer Spannung erwartete Buch über die ‚Große Straße‘ ist endlich erschienen. Verfasser Ludger Riemann, tätiges Mitglied der Fotoarchivierungsgruppe der Heimatbibliothek, hat letzterer ein Exemplar für die Bestände übergeben – immerhin ist ein Großteil des Buches hier entstanden. Mit großem Fleiß hat Riemann in dem Buch alles Wissenswerte über die Geschäfte und die Häuser der ‚Großen Straße‘ von ‚Krümpelbeck‘ bis zur ‚Schauburg‘, den Kern oder ‚das Herz‘ Vechtas, und ihre Bewohner zusammengetragen. Letztere haben ihm mit großem Engagement geholfen, Informationen, Bilder, Fotografien und andere Dokumente zusammenzutragen – ging es für sie doch darum, ihre eigene Geschichte und die ihrer Vorfahren zu dokumentieren. Auf fast 300 reich bebilderten Seiten hat Riemann die Geschichte von 64 Gebäuden der Hausnummern 38 bis 117, darunter unter anderem die des bekannten Geschäftshauses Krümpelbeck (Nr. 42), des ersten Verlagshauses C. H. Fauvels, des Begründers der ‚Oldenburgischen Volkszeitung‘ (Nr. 52), oder des ehemaligen Kaiserlichen Postamts (Nr. 90) zusammengestellt. Damit zeigt er auch, wie sich das Gesicht der Stadt bis heute verändert hat. Das Buch ist somit eine Mischung aus Stadtgeschichte und Familienkunde und soll, wie es das Vorwort des Buches hoffen lässt, nur der Anfang einer neuen Ortschronik für Vechta sein.

Riemann freut sich, dass er das Werk so rasch fertigstellen konnte und betont, ohne seine beiden Mitstreiter Otto-Peter Bertram und Franz Schäfer, beide ebenfalls Mitglieder der Fotoarchivierungsgruppe der Heimatbibliothek, hätte er mindestens ein Jahr länger dafür gebraucht.

Herausgeber des Buches ist der Heimatverein Vechta, der sich zusammen mit dem Autor über die positive Resonanz freut.

Nachtrag April 2015: Leider ist das Buch inzwischen vergriffen.

Bibliographische Informationen: Ludger Riemann: Die „Große Straße“ – das Herz Vechtas. Die „Große Straße“ gestern und heute, hg. v. Heimatverein Vechta, Vechta 2014. (Preis: 25,00 Euro)

Unterlagen des Oldenburgischen Landtagsabgeordneten Benno Meyer zu Holte werden in der Heimatbibliothek erschlossen

©Foto: Heimatbibliothek
Brief des Oldenburgischen Landtags an den Abgeordneten Benno Meyer
Foto: Heimatbibliothek

Im August 2014 wurden der Heimatbibliothek vom Heimat- und Verschönerungsverein Damme Unterlagen vom alten Meierhof der Familie Meyer zu Holte übergeben. Neben einem umfangreichen Bestand alter landwirtschaftlicher Zeitschriften handelte es sich dabei vor allem um Unterlagen des Oldenburgischen Landtags aus dem Besitz der Familie Meyer zu Holte. Die Unterlagen konnten inzwischen gereinigt, grob gesichtet und chronologisch sortiert werden, woraus sich ergeben hat, dass die Unterlagen, die zum Großteil noch in den originalen Briefumschlägen steckten, aus dem Besitz des älteren der beiden Landtagsabgeordneten der Familie Meyer zu Holte, Benno Werner Liborius (1843-1904), stammen. Adressiert sind sie meist nur an den „Herrn Landtagsabgeordneten Colon Meyer“, gegebenenfalls noch mit dem Zusatz „Holte b[ei] Damme“. Versehen sind sie stets mit einem ovalen Stempel des ‚Landtags des Grossherzogtums Oldenburg‘. Der studierte Landwirt Benno Meyer, wie er von den Zeitgenossen genannt wurde, ist im Jahr 1881 als Abgeordneter des VI. Wahlkreises in den Oldenburgischen Landtag gewählt worden. Benno Meyer übte das Mandat bis zu seinem unerwarteten Tod im Jahr 1904 aus. Die Nachrufe würdigen neben anderem sein Engagement für die Landwirtschaft und um die Eisenbahn, für die er sich im Landtag einsetzte.Der Bestand spiegelt einen Ausschnitt aus der Arbeitsweise des Oldenburgischen Landtags wider. Die Umschläge enthalten zum einen die gedruckten Protokolle der stattgefundenen Landtagsverhandlungen, andererseits Vervielfältigungen von Berichten, Petitionen, Haushaltsvorlagen und ähnlichem, die im Landtag, der zu dieser Zeit noch im sogenannten ‚Militärhaus‘ am Pferdemarkt tagte, verhandelt wurden. Die Materialien wurden Benno Meyer zwecks Vor- und Nachbereitung nach Damme gesandt - in der Heimatbibliothek sollen sie nun weiter inhaltlich erschlossen werden.

Neuer Online-Katalog

November 2013. Die Heimatbibliothek verfügt seit neuestem über eine aktualisierte Bibliothekssoftware, durch die alle Bücher und andere Medien nun sofort nach ihrer Erfassung für unsere Nutzer recherchierbar sind. Unseren neuen Online-Katalog finden Sie ab sofort als link auf der Hauptseite der Heimatbibliothek oder unter der Adresse:

http://opac.easylib.de/Library/Library/Index/5

Statt mehrerer verschiedener Eingabefelder steht Ihnen nun nur noch ein Suchfeld zur Verfügung, in dem Sie aber verschiedene Suchbegriffe miteinander kombinieren können. Als Service für unsere weiter entfernt wohnenden Nutzer zeigt Ihnen unser neuer Online-Katalog ab sofort auch, ob das gewünschte Buch zur Zeit verfügbar oder gerade verliehen ist.

Die Heimatbibliothek wünscht Ihnen viel Spaß bei der Recherche im neuen Online-Katalog.

Unterlagen des Männergesangsvereins "Vechtaer Liederkranz" in der Heimatbibliothek

v.l.n.r.: Markus Instinsky, Reinhold Suding, Ingrid Arp, Rolf Hohnhorst, Peter Bertram, Ferdinand Winkler. Foto: Beckermann

November 2012. Am 21. November 2012 haben Rolf Hohnhorst, Reinhold Suding, Ferdinand Winkler und Peter Bertram als Mitglieder des Vorstands des "Vechtaer Liederkranzes" die Protokolle der Jahreshauptversammlungen und die Jahresberichte des Männergesangsvereins an Ingrid Arp, Leiterin der Heimatbibliothek, in Anwesenheit des Heimatbund-Geschäftsführers Engelbert Beckermann übergeben. Damit befinden sich die Unterlagen des ältesten Vechtaer Vereins, der im vergangenen Jahr sein 150jähriges Jubiläum feierte, in der Heimatbibliothek.

Das Jubiläum bot dem Verein Anlass, sich über den weiteren Verbleib dieser wertvollen Unterlagen Gedanken zu machen. Rolf Hohnhorst betonte, dass es dem Vorstand darum gegangen sei, die Unterlagen einerseits gut verwahrt zu sehen, sie aber auch andererseits sowohl den Vereinsmitgliedern wie auch anderen interessierten Menschen zugänglich zu machen. Diese Bedingungen sähe er in der Heimatbibliothek voll erfüllt.

Die übergebenen Vereinsprotokolle umfassen die Zeit von 1896 bis in die jüngste Vergangenheit und dokumentieren nicht allein die Geschichte des ältesten Vechtaer Vereins, sondern damit auch ein Stück Kulturgeschichte der Stadt, denn der "Liederkranz" war hier lange Zeit einer der wichtigsten Kulturträger, der große Konzerte, Operettenaufführungen wie auch Sängerfeste veranstaltete. Dabei standen Geselligkeit und die Vermittlung von Freude am Liedgut im Vordergrund. Die Protokollbücher enthalten u.a. auch die Mitgliederlisten des Vereins.

Für die Vorbereitung der im letzten Jahr erschienenen Jubiläumsschrift des Vereins haben Peter Bertram und Reinhold Suding bereits Abschriften der handschriftlichen Protokollbucheinträge angefertigt und diese ebenfalls der Heimatbibliothek zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen werden demnächst als Neuzugänge katalogisiert.

Größtes Fotobuch des Oldenburger Münsterlandes an die Heimatbibliothek übergeben

Enthüllung des Fotobuchs auf der Jobmesse Oldenburger Münsterland. Foto: Kowalski/Heimatbibliothek

Oktober 2012. Am 12./13.Oktober fand auf dem Stoppelmarktsgelände in Vechta die 2. Jobmesse Oldenburger Münsterland statt, auf der das "Vechtaer Fotobuch" des Color-Foto-Labors Kowalski in Cloppenburg als das größte Fotobuch des Oldenburger Münsterlandes in Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Vechta, Helmut Gels, feierlich enthüllt wurde. Am 1. November hat Kurt Kowalski, der Inhaber des Cloppenburger Foto-Labors, das 100x75 cm große und mehr als 600 Aufnahmen umfassende Buch an die Heimatbibliothek übergeben.

Das Fotobuch ist in Zusammenarbeit mit der Heimatbibliothek entstanden, die für dieses einmalige Buch Fotos aus ihrem Archiv zur Verfügung stellte. Auf diesen sind zahlreiche Motive und Szenen aus Vechtas Vergangenheit dargestellt, wodurch eine visuelle Zeitreise durch die Geschichte der Stadt ermöglicht wird. Diese endet in der Gegenwart durch Fotos, die Kurt Kowalski selber in Vechta aufgenommen hat.

Bürgermeister Helmut Gels lobte anlässlich der Enthüllung diese Form der Zusammenarbeit von Gewerbe und Kultur. Geschaffen wurde hiermit ein Stück Erinnerungskultur für die Stadt Vechta, das ihren Wandel in Aussehen, Nutzung und Bebauung vergegenwärtigt. Es hilft damit älteren Menschen, die schon vielleicht verschwommenen Erinnerungen zu schärfen, und zeigt jüngeren Menschen ihre Stadt, wie sie sie selbst noch nie gesehen haben. Gleichzeitig sollten Jugendliche auf der Jobmesse mit dem Fotobuch für den spannenden und kreativen Beruf des Fotografen begeistert werden, der mit seinen Bildern stets auch ein Stück Geschichte an die Folgegeneration überliefert.

Das Fotobuch war im Anschluss an die Jobmesse im Geschäft des Color-Foto-Labors Kowalski Cloppenburg zu sehen und hat seit gestern seinen Platz unter den regionalen Bücherschätzen der Heimatbibliothek eingenommen, wo es von unseren Besuchern eingesehen werden kann.