Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
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    Schauplatz wichtiger Ereignisse der Demokratiegeschichte und seit der Römerzeit Wiege einiger kultureller Errungenschaften wie dem Weinanbau: Die Pfalz wurde 2012 besucht. Foto: Henneberg
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    Eine Fahrt auf den Grachten der wunderschönen Stadt Utrecht war nur eine der zahlreichen Attraktionen, Foto: Henneberg
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    15 Jahre nach der "Wende" stande Dresden und Görlitz wieder auf dem Plan, Foto: Sassen
    © Copright-Hinweis Hansen
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    Bamberg, Coburg, Kulmbach, Seßlach - alles sehenswerte Ziele im Jahre 2015, Foto: Henneberg
  • Studienfahrt 2016: Thüringer Land
    Erfurt, Gotha und Eisenach wurden auf den Spuren Luthers ein Jahr vor dem großen Reformationsjubiläum besucht, Foto: Henneberg
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Aktuelles

Aufruf: Material über Auwanderer gesucht

Sind gespannt auf das neue Buch und weiteres Material (v.l.n.r.): Dr. Jürgen Vortmann, Gisela Lünnemann und Hans-Georg Knappik. Foto: G. Henneberg

Auswanderung war und ist ein spannendes Thema, insbesondere in der Region Oldenburger Münsterland. Dr. Jürgen Vortmann, seit seiner Kindheit begeisterter und erfahrener Ahnenforscher, hat nach einer Veröffentlichung über Auswanderer aus dem Kirchspiel Bramsche nun in zeitaufwendiger Arbeit Geschichten über Auswanderer aus dem alten Amt Cloppenburg, d.h. Molbergen, Emstek, Cappeln, Cloppenburg und Krapendorf, zusammengetragen.


Im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind laut den erhaltenen Schiffslisten über 3500 Personen nach Amerika gegangen. Und der Schritt „über den großen Teich“ war nicht das Ende sondern der Anfang. Die Geschichten hinter den Namen zu erzählen, das „woher?“, „wohin?“ und „was haben die Auswanderer dort gemacht?“ – das war der Antrieb für den Juristen Vortmann das Buch zu schreiben, das voraussichtlich im Herbst 2017 zur Veröffentlichung kommt. Und dieses Buch ist einzigartig, denn es erzählt erstmals viele Lebensgeschichten und Schicksale der Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verließen.


Faszinierendes und Unterhaltsames kann Vortmann schon jetzt vorweisen: Z.B. die Geschichte vom Elefanten Lucy, einem heute noch existierenden 90t-Koloss aus Holz, 20m hoch und 18m lang. In Margate bei Atlantic City als Attraktion gebaut, kaufte der aus Westeremstek stammende Auswanderer Anton Gerdsen „Lucy“ und baute diese zu einem Hotel mit Restaurant und Büros um, das bis 1963 im Familienbesitz blieb. Ein weiteres Beispiel sind die Brüder Charles und Henry Drüding aus Cloppenburg, die als gelernte Apotheker im späten 19. Jahrhundert ein Verfahren entwickelten, um aus Lammfell ein Gamslederimitat herzustellen. Damit wurden die Brüder so reich, dass Sie nach dem Ersten Weltkrieg ganze Eisenbahn-Waggons mit Lebensmitteln in die alte Heimat Cloppenburg schickten.


Diese und viele andere Schicksale hat Jürgen Vortmann aus verschiedenen Büchern, Internetquellen und Gesprächen zusammengetragen – und hofft auf noch viel mehr. Denn er ruft gemeinsam mit Heimatbund-Präsident Hans-Georg Knappik und Geschäftsführerin Gisela Lünnemann herzlich dazu auf, Material über Auswanderer aus Cloppenburg, Krapendorf, Molbergen, Emstek und Cappeln aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert einzureichen. Die Kontaktdaten sind die folgenden:


Dr. Jürgen Vortmann, Mühlenstr. 24, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/70640, email: vortmann@vortmann.biz