Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
Landkreis Cloppenburg Landkreis Vechta

Termine

2019:
9.3. Delegiertentag
30.5.-2.6. Studienfahrt
22.6. "Heimatpartie" im Museumsdorf
7.9. Wanderfahrt
21.9. Beiratssitzung
9.11. Münsterlandtag
23.11. Studientag
Seite aufrufen

Digitalisiertes Jahrbuch OM

Digitalisierter Heimatkalender OM

Schulportal OM und Schülerpreis OM

Informationen und Weiterleitung zum Schulportal OM
Seite aufrufen

Aktuelles

Neue Blaue Reihe: "Als man Kinos noch Lichtspielhäuser nannte"

Präsentierten gemeinsam den neuesten Band der "Blauen Reihe" im Kinomuseum in Löningen (v.l.n.r.): Marianne Ellmann (Cinecenter Cloppenburg als Sponsor), Thomas Willen (1. Stadtrat Löningen), Marlies Hukelmann (stv. Landrätin des LK Clp), Gisela Lünnemann (Heimatbund-Geschäftsführerin), Stephan Denis (Buchautor), Irmtrud Rießelmann (Druckerei Rießelmann Lohne), Brigitte Konert (Geschäftsführerin Kinomuseum Löningen), Hans-Georg Knappik (Heimatbund-Präsident) sowie Gerd-Dieter Sievering (Firma Remmers als Sponsor), Foto: G. Henneberg

Auch in Zeiten von Streamingdiensten und digitalem Überangebot ist das Kino nach wie vor lebendig und beliebt. Dass es aber früher noch viel mehr sozialer Treffpunkt und sogar Instrument politischer Agitation war, ist heute nicht mehr vielen bewusst. Dies wird im neuesten Band der „Blauen Reihe“ des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland thematisiert: „Als man Kinos noch Lichtspielhäuser nannte“ von Stephan Denis. Heimatbundpräsident Hans-Georg Knappik und Geschäftsführerin Gisela Lünnemann stellten es jetzt im Kinomuseum Löningen vor, das mit seiner einzigartigen kinotechnischen Sammlung der ideale Ort dafür ist, im Beisein der Sponsoren, Gerd-Dieter Sieverding von der Firma Remmers sowie Günter und Marlies Ellmann vom Cinecenter Cloppenburg.


Das Buch enthält die Geschichte der Cloppenburger Filmtheater von den Anfängen bis zum Jahre 1945. Beschrieben wird, wie das Kino von einem Jahrmarktsvergnügen zu einem Bestandteil des allgemeinen Unterhaltungsangebots wurde, wie es aber auch in den Jahren ab 1933 in Programm und Präsentation durch die nationalsozialistische Politik bestimmt wurde. Im Mittelpunkt stehen die beiden Cloppenburger Lichtspielhäuser „Capitol“ und „Schauburg“, die beide heute nicht mehr in Betrieb sind, sowie u.a. die Gründerpersönlichkeiten Lorenz Füssinger und Franz Hierath – letzterer ein Vorfahr des heutigen Betreibers des Cinecenters Cloppenburg, der Familie Ellmann.


Auch spannende Regionalgeschichte findet ihren Platz: Im Schlusskapitel wird über die Dreharbeiten für den Spielfilm „Für die Katz“ im Museumsdorf Cloppenburg im Jahre 1940 berichtet. Erhältlich ist das Buch ab sofort in allen Buchhandlungen und beim Heimatbund für das Oldenburger Münsterland unter www.heimatbund-om.de


Stephan Denis: Als man Kinos noch Lichtspielhäuser nannte. Ein Beitrag zu Schauplätzen regionaler Kulturgeschichte. Lohne 2016. – Geb. 143 S., 21,50 €, ISBN 978-3-941073-20-3