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Aktuelles

Kring plant Plattdeutsch-Woche für 2016

Die nächste Plattdeutsche Woche des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland wird nicht in diesem Jahr, sondern erst in 2016 stattfinden. Diese Entscheidung hat der „Plattdütsche Kring“ mit großer Mehrheit auf seiner Frühjahrsversammlung (18. März) im Gasthof Frieling, Bühren, getroffen. Im vergangenen Jahr fanden in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg rund 40 Veranstaltungen im Rahmen der Plattdeutsch-Woche statt.


Die Mitglieder sind damit einer Empfehlung des Vorstandes gefolgt, teilt der Vorsitzende des „Plattdütschen Krings“, Alfred Kuhlmann, mit. Danach soll das Projekt nur alle zwei Jahre durchgeführt werden, um den Reiz des Besonderen zu erhalten. „Auch der Arbeitsaufwand war für den Vorstand enorm“, so der Plattdeutsch-Fachmann. Da in diesem Jahr die zweite Ausgabe des plattdeutschen Wörterbuches „Use Wörbauk“ fertiggestellt und ein plattdeutsches Lehrwerk für Grundschulen in Angriff genommen werden soll, bleibe für weitere größere Aktionen kein Raum.


Dennoch werde der „Kring“ plattdeutsche Aktionen rund um den Europäischen bzw. Plattdeutschen Sprachentag am 26. September unterstützen. Gleichzeitig regen die „Kring“-Mitglieder an, in den Kindergärten und Schulen zum Sprachentag eine plattdeutsche Aktionswoche durchzuführen. Hierzu werden den Schulen im Oldenburger Münsterland durch die Niedersächsische Landesschulbehörde Unterrichtsmaterialien der pensionierten Lehrerin Hildegard Tölke übersandt.


Kritisch beäugt wurde von den „Kring“-Mitgliedern das Verhalten des Landes Niedersachsen zur Förderung des Plattdeutschen in den Schulen. Obwohl das Bewusstsein für Plattdeutsch gestiegen sei, gebe es bislang keinen verpflichtenden Plattdeutsch-Unterricht. „Vorbildlich sind hier die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, wo Plattdeutsch als Schulfach anerkannt ist“, berichtete Heinrich Siefer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Plattdeutsch bei der Oldenburgischen Landschaft sowie der Fachgruppe Plattdeutsch beim Niedersächsischen Heimatbund. Dies sei auch für Niedersachsen anzustreben. Vom Land geförderte Projekte wie beispielsweise „Platt-Art“ seien gut, aber es müsse mehr Kontinuität in der Sprachvermittlung erreicht werden. Dies würde bislang an fehlenden Geldern scheitern.


Die nächste Versammlung des Plattdeutsch-Ausschusses ist für den 15. Juli vorgesehen.