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Aktuelles

Plattdeutsch-Beauftragte treffen sich in Mühlen

vorne r.: Alfons Völkerding; 1. und 2. v. r: Alfred Kuhlmann, Elisabeth Stukenborg, Foto: Heimatverein Mühlen
3. und 4. v. l.: Elisabeth Stukenborg und Alfons Völkerding; 6. und 8. v. l.: Alfred Kuhlmann, Heimatbund-Geschäftsführer Engelbert Beckermann, Foto: Heimatverein Mühlen

Dass der Ort Mühlen in der Gemeinde Steinfeld auch im Herbst eine Reise wert ist, erfuhren die Plattdeutsch-Beauftragten im Oldenburger Münsterland bei ihrem jüngsten Treffen (29.09.2014) im berühmten Reiterdorf. Die Organisation des Treffens lag in den Händen der örtlichen Plattdeutsch-Beauftragten Elisabeth Stukenborg, die gleichzeitig ihr Liederheft „Eine Melodie dat ganze Johr“ vorstellte.


In der von Alfred Kuhlmann, Vorsitzender des „Plattdütschen Krings“, geleiteten Sitzung wurde deutlich, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen den Plattdeutsch-Beauftragten lohnenswert sei. „Von den vorgestellten Aktivitäten zur Förderung der plattdeutschen Sprache profitieren alle“, so der Vorsitzende. Und Ideen gab es zuhauf: Ein Plattdeutsch-Treffen von Großeltern mit ihren Enkelkindern über die Berufung von Plattdeutsch-Paten in Kindergärten bis hin zu Lesungen in Schulen und Seniorenheimen. Für Martin Hölscher lag der Schwerpunkt in der Vorbereitung des „Plattdeutschen Jahres“ 2015 in Lohne. „Hierzu liegen schon über 30 Programmpunkte und Vorschläge vor“, freute sich der Lohner Plattdeutsch-Beauftragte über eine ausgezeichnete Resonanz in der Bevölkerung.


Vor der Tagung hatte Gästeführer Alfons Völkerding den Plattdeutsch-Experten die 12. Station des Kreuzweges sowie die Kirche St. Bonaventura vorgestellt. Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp umriss in einem Grußwort die zukünftige Entwicklung der Südkreisgemeinde mit Blick auf den demografischen Wandel sowie auf die Wohn- und Gewerbegebietsausweisung.


Der Ehrenvorsitzende des „Plattdütschen Krings“ und Vorsitzende des Heimatvereins Mühlen, Rudi Timphus, machte deutlich, dass der Heimatverein die Weiterentwicklung des Ortes Mühlen wesentlich mitgeprägt habe. Als nächste dörfliche Aufgabe stehe die Sanierung des Klosters an.