Auszug aus "Münsterländische Tageszeitung" vom 10. Nov. 2001
Zusammengestellt von Heinz Strickmann
Den 600-jährigen „Weg zum Oldenburger Münsterland" 1400-2000, beschreibt Professor Dr. Ernst Schubert in Heft 6 der vom Heimatbund herausgegebenen „Blauen Reihe". Als Festvortrag auf dem vorjährigen Münsterlandtag in Damme gehalten, der im Zeichen des 600-jährigen Jubiläums stand, wurde er von Schubert überarbeitet, erweitert ist nun dokumentiert und stellt frühere falsch interpretierte Thesen richtig.   ----
Mit Glockengeläut, Kanonensalut und Vereidigungen wurde 1803 der um Vechta und Cloppenburg gelegene Teil des Niederstifts Münster vom Herzogtum Oldenburg in Besitz genommen. Das war die Geburtsstunde des Oldenburger Münsterlandes. Es war keine zusammenhängende Region, die dem Herzogtum zufiel, „sondern zwei gleichrangig nebeneinander existierende Verwaltungseinheiten, eben die Ämter Vechta und Cloppenburg." Diese Neugliederung hielt auch in den Wirren der napoleonischen Zeit und darüber hinaus auch über das Jahr 1811 hinaus, als das Oldenburger Herzogtum vom französischen Kaiserreich annektiert worden war. Der letzte Beitrag des Autors berichtet von der „Gefährdung und Bewahrung historischer Identität im Dritten Reich." Dabei kommen auch der Kreuzerlass 1936 und andere Ereignisse zur Sprache.  ----
Das teils farbig reichbebilderte 100 Seiten umfassende Werk - es enthält auch die Begrüßungsansprache des Heimatbund-Präsidenten Hartmut Frerichs, des Bürgermeisters Hans-Georg Knappik, des Regierungspräsidenten Bernd Theilen sowie die Grußansprache des damaligen Weihbischofs Dr. Max Georg Freiherr von Twickel - wurde gefördert von den beiden Heimatzeitungen „Münsterländische Tageszeitung" Cloppenburg und „Oldenburgische Volkszeitung" Vechta.
Zu beziehen ist es durch die Buchhandlungen oder beim Heimatbund, Museumstraße 25, Cloppenburg. (geschäftsstelle@heimatbund-om.de) Preis: 22,80 DM.
 

Zurück