Beschreibung
des Oldenburger Münsterlandes
Der
Begriff „Oldenburger Münsterland“ steht also für die gemeinsame
Geschichte der Ämter Cloppenburg und Vechta in der Verbundenheit zum
Fürstbistum Münster ab 1400 und zum Staate Oldenburg nach dem
Herrschaftswechsel im Jahre 1803.
Die Fährtensuche des Historikers zur Geschichte des Namens „Oldenburger
Münsterland“, dokumentiert in den Heimatbund-Jahrbüchern 1988/89,
hat ergeben, daß „es vor allem das Verdienst des Heimatbundes gewesen
ist, im 20.Jahrhundert den einheitlichen Sprachgebrauch „Oldenburger Münsterland“
durchgesetzt zu haben, so dass nunmehr die Landkreise Cloppenburg
und Vechta auf diese Bezeichnung als Regionsbegriff und als Marken- und
Imagezeichen für das südliche Oldenburg zurückgreifen konnten.
Das „Oldenburger Münsterland“ stellt eine „Einheit in der
Zweiheit“ der beiden Landkreise Cloppenburg und Vechta dar. Eine
solche Einheit ist gerade in einem größer werdenden Europa eine
ständige Herausforderung. Neben dem Erkennen der historisch gewachsenen
Bindungen und der besonderen Mentalität der Einwohner sind dafür
notwendig die Besinnung auf die unverzichtbaren Werte für ein menschenwürdiges
Leben, auf die Gegebenheiten der Standortlage, auf Wandlungsvorgänge
in der Umwelt und auf das Gemeinwohl, was dazu beiträgt, dass
Entwicklungen angestoßen werden, die dahin führen, daß
der einzelne sich in seiner Umgebung angenommen und heimisch fühlt.
Darin sieht der Heimatbund seine Kernaufgabe, das Oldenburger Münsterland
als lebens- und liebenswerte Heimat zu gestalten und zwar so, dass alle
Einwohner dort gerne leben.