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Wanderfahrt 2004
Heimatfreunde beeindruckt von ältester Gemeinde
Visbek präsentierte sich dem Heimatbund als dynamischer Wirtschaftsstandort
Visbek (mt) - Optisch reizvoll und wirtschaftlich dynamisch hat sich die Gemeinde Visbek den Mitgliedern des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland vorgestellt. Präsidentin Hildegard Kronlage und Geschäftsführer Heinrich Havermann aus Cloppenburg und die über 100 Teilnehmer der Wanderfahrt des Heimatbundes zeigten sich beeindruckt von der Schönheit und kulturellen Vielfalt der ältesten Gemeinde des Oldenburger Münsterlandes.
Das Informationsprogramm begann mit einer Führung durch den
modernen Industriebetrieb Rehau. Werksleiter Hans-Martin Bachmann berichtete
über den Produktionsablauf. Etwa 460 Mitarbeiter verarbeiten Polymere zu
hochwertigen technischen Modulen und Systemen. Der Umsatz betrug im vergangenen
Jahr rund 85 Millionen Euro.
In Begleitung der Gästeführer Julia Hubbermann und Heino Kühling besuchten die Teilnehmer unter anderem die Obsthöfe Josef Bergmanns und Heinz Kühlings in Hagstedt sowie die „Trauerbuche“, in Halter das Dorfgemeinschaftshaus sowie das Landschaftsschutzgebiet „Endeler Bäke“ mit der Stüvenmühle, der Neumühle und der Kokenmühle.
Beeindruckt waren die Gäste auch von der 1694 aus Fachwerk erbauten barocken Bauerschaftskapelle. In Varnhorn wurde die Hofanlage Kaiser besichtigt, in Visbek die katholische Pfarrkirche St. Vitus.
Heinrich Havermann erläuterte außerdem das Abt Gerbert-Castus-Denkmal an der Nordseite der dreischiffigen neugotischen Hallenkirche. Bildhauer Willi Witte aus Osnabrück hat die über zwei Meter hohen Bronzefiguren - auf eine schlichte Form reduziert.
Foto:
bk
Von Bauernhöfen wie dem Kaiserhof, den Naturschönheiten und der Wirtschaft
zeigten sich die Heimatinteressierten in Visbek während ihres Besuches sehr
beeindruckt.